Prinzip und Wirkungsweise

 

Der kathodische Korrosionsschutz ist ein elektrochemisches Schutzverfahren.
Bei der Anwendung dieses Verfahrens fließt zwischen dem Schutzobjekt, einer Elektrolytlösung und einer Anode ein Gleichstrom. Der in das Schutzobjekt eingespeiste Gleichstrom bewirkt eine kathodische Polarisation, wodurch das Potential zwischen Metall und Elektrolyt abgesenkt wird. Dies bewirkt eine Verringerung der Korrosionsgeschwindigkeit. Wird das Potential durch den eingespeisten Gleichstrom in ausreichendem Maße abgesenkt, kommt die Korrosion fast zum Stillstand.

 

Durch die entstehende Potentialabsenkung reduziert sich bei optimalen Bedingungen die Abtragungsrate des Metalls auf einen technisch zu vernachlässigenden Wert von < 0,01 mm pro Jahr.
 
Der erforderliche Schutzstrom kann im Wesentlichen mit zwei Verfahren bereitgestellt werden.
 
•    Bei dem kathodischen Korrosionsschutz mittels galvanischer

     Anoden wird die zu schützende Metallkonstruktion (die Kathode)

     mit einem unedleren Metall (der Anode) verbunden.
•    Beim kathodischen Schutz mit dem Fremdstromverfahren wird der  

     erforderliche Schutzstrom von einem netzgespeisten Schutz-

     stromgerät erzeugt und über erdverlegte Fremdstromanoden

     in das Schutzobjekt eingespeist.
         
Nur durch die Kombination von passiven Schutzmaßnahmen (Umhüllung und Beschichtung) und aktivem Schutz (kathodischer Korrosionsschutz) besteht die Möglichkeit, Anlagen effektiv, langfristig und kostengünstig vor Korrosion zu schützen. Unser Ziel ist es, Ihnen den bestmöglichen Schutz für Ihre Anlagen anzubieten.